Über mich

 

Ich bin Mary – Hundetrainerin mit Herz, Humor und eigener Geschichte.

Hunde begleiten mich, seit ich denken kann.
In meiner Kindheit in Portugal waren sie Teil des Alltags – frei, selbstständig, meine besten Freunde, sie kamen und gingen, wie sie wollten – aber sie waren immer da.
Mit meiner ersten eigenen Hündin begann dann alles noch einmal ganz neu – voller Liebe, aber auch voller Unsicherheit.
Ich wollte alles richtig machen, habe alles probiert, was man mir empfahl – aber oft war ich überfordert.
Leinenführig war sie z. B. nie – und ich dachte lange, der Fehler liege bei mir. 

Und dann kam Teddy.

Mit ihm wurde alles anders.
Er hat mich an meine Grenzen gebracht, mich oft verzweifeln lassen – aber er war auch mein grösster Lehrer.

Ich kam nicht weiter, fühlte mich hilflos und überfordert – bis ich Katrin Scholz begegnete. 

Mein erstes Seminar bei ihr – „Kommunikation zwischen Mensch und Hund“ – werde ich nie vergessen.
Es hat meine gesamte Sicht auf Hunde, Beziehung und Erziehung verändert.
Ich habe gelernt, wie echte Kommunikation funktioniert!
Nach vielen Seminaren, Intensivtagen und langen Gesprächen habe ich den Entschluss gefasst, selbst Hundetrainerin nach K.S.I. zu werden – um das weiterzugeben, was mir so sehr geholfen hat.
Heute lebe ich mit fünf wundervollen Hunden:

🐾 Blackie – meine Seelenhündin, mein Anfang und mein Zuhause.
Mit Blackie wurde alles anders. Und es fühlt sich endlich richtig an.
Zuerst zur Balljunkie erzogen, viele Hundeschulen besucht – und ich hörte sogar mal, ein Border Collie könne nicht leinenführig werden.
Mittlerweile ist sie mein rechter Arm. Sie unterstützt mich bei der Arbeit mit Hunden und im Rudel.

🐾 Teddy – mein Lehrer, Spiegel und Veränderer. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie mein Leben wäre, hätte Teddy nicht den Weg zu mir gefunden.
Er wurde in Rumänien als Zwergspitz von einem älteren Paar gekauft – viel zu früh verkauft. Welpenhandel eben. Die Idee war: So ein kleiner Hund lässt sich wie eine Katze erziehen.
Teddy wurde aber ziemlich schnell grösser (kein Zwergspitz) und anstrengender. Er war ein richtiger Terrorist – liess nichts mit sich machen, was nicht erwünscht war, hat jeden Napf von jedem Hund angepinkelt, hat mich immer wieder gebissen, wenn etwas nicht passte oder ich etwas essen wollte. Und das Beste? Er hatte mehrmals die Idee, in mein Bett zu kommen und auch meinen Kopf anzupinkeln.
Ich war so überfordert, so hilflos.
Mit Teddy hat mein Weg zur Hundetrainerin begonnen.

🐾 Feli – feinfühlig mit ein paar Special Effects
Sie war eine Zuchthündin und wurde vermittelt, weil sie extrem unsicher war. In Panik rannte sie immer wieder weg und kletterte über jeden Zaun. Mit anderen Hunden hatte sie Mühe und galt als nicht rudeltauglich. Mit Menschen konnte sie auch nicht wirklich umgehen – sie liess sich überhaupt nicht anfassen und wurde entweder panisch oder „zickig”.
Heute weicht sie nicht von meiner Seite. Sie ist mein kleiner Schatten, kuschelt sich immer wieder zu den anderen Hunden und freut sich über jeden Besuch – oder wenn sie mich in die Hundeschule begleiten darf.

🐾 Alvin – der kleine Wirbelwind mit grossem Herzen
Eigentlich wollte ich keinen Welpen. Eigentlich wollte ich keinen kleinen Hund.
Aber als ich mehrere Videos sah von dieser kleinen Maus – wie er alle Geschwister ärgerte, sich an die Flasche klammerte und sauer wurde, wenn sie leer war – tja… da wusste ich: meins.
Er ist so ein Sonnenschein. Jeden mag Alvin, und Alvin mag jeden. Egal wie gross oder reaktiv der andere Hund ist – er geht einfach hin und sagt mal: Halloooo! Und wenn es dann nicht so läuft wie erwartet, rennt er blitzartig zu Mama.
Es gibt keinen Tag, an dem er mich nicht zum Lachen bringt.

🐾Priya – es war eine schöne, aber seltsame Geschichte. Priya war etwa 4,5 oder 5 Monate alt, als ich sie das erste Mal sah. Es war eine Privatstunde, und ich sagte den Besitzern, sie müssten unbedingt etwas ändern, sonst würde sie sehr anstrengend werden. Sie kommt aus einer Leistungslinie mit extrem viel Trieb, und die Besitzer hatten zwar ihr Bestes versucht, aber es reichte nicht. Sie waren zu unklar, zu überfordert und meistens zu unfair.
An diesem Tag ging ich nach Hause und sagte meiner besten Freundin – ich weiss nicht warum –, aber dieser Hund kommt mal zu mir.
Ich habe Priya danach nicht mehr gesehen. Ab und zu hörte ich, dass es sehr anstrengend sei, aber mehr nicht. Nach etwa 2 bis 3 Monaten überlegte ich mir, einen Welpen aus einem Tierheim zu nehmen. Aber es gab jemanden in meinem Bekanntenkreis, der sich noch mehr über diesen Welpen gefreut hätte.
Ich sagte nur: „Du kannst meinen Welpen haben, weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass bald eine bestimmte Hündin zu mir kommt.”
Ein paar Tage später erfuhr ich, dass die Besitzer Priya verkaufen wollten – und ich bin noch am gleichen Tag hingegangen, um sie abzuholen.
Und unser steiniger, aber schöner, anstrengender, aber lehrreicher und inniger Weg begann.
Ich liebe sie über alles. Meistens.


 Meine Seelenhündin hat mir den Weg gezeigt. Teddy hat mich darauf geschickt!